|
Aktualisiert: Januar 2011
|
RegioGeld-Pressemeldungen 2004
Dezember November Oktober September August Juli Juni Mai April März Januar
Pressemeldungen/News
Sterntaler und Chiemgauer (PDF - Seite 8) IHK/Osnabrück-Emsland - Dezember 2004 Die Deutsche Bundesbank beobachtet diese Entwicklungen bisher relativ gelassen. Solange sich das Regionalgeld in Größe und Farbe eindeutig vom Euro unterscheidet, räumlich und zeitlich nur begrenzt eingesetzt wird und außerdem den Aufdruck „Gutschein" trägt, besteht nach deren Ansicht kein Grund zum Gegensteuern.
Komplementärwährungen: Der Schlüssel für eine nachhaltige Wirtschaft? eco-world - 31. Dezember 2004 Dollar oder Euro? Mehr als zwei Alternativen scheint es nicht zu geben, wenn vom Geld die Rede ist. Und doch existiert eine Vielzahl komplementärer Währungen und Tauschsysteme, die auf nachhaltige Weise und mit Erfolg den Austausch von Werten, Gütern oder Leistungen ermöglichen.
Ein „Oberberger“ mit vier Ecken Kölnische Rundschau - 29. Dezember 2004 „Wenn immer weniger Leute immer mehr haben, dann stimmt etwas nicht mit unserem Wirtschaftssystem“, meint Nico Hage, Schüler der Klasse 10 in der Freien Waldorfschule Oberberg. Und seine gleichaltrige Mitschülerin Kiran Hug ergänzt: „Offensichtlich sparen die Menschen ihre Euros lieber, als sie in die Geschäfte zu tragen.“
Regionalwährung „Augusta“ als Euro-Alternative Göttinger Tageblatt - 17. Dezember 2004 Noch halten sich die Initiatoren bedeckt. Bereits am 10. Januar 2005 jedoch soll das Projekt „Augusta” im Internet vorgestellt werden, für Ende Februar ist die Gründung eines zweckgebundenen Vereins vorgesehen. Ausgabestart für die regionale Währung soll der 2. Mai 2005 sein.Ziel der Initiatoren ist nach interner Mitteilung „die Einführung eines mit einer Umlaufsicherungsgebühr versehenen, regionalen Tauschmittels für Göttingen und die Region Südniedersachsen.
HNA - 15. Dezember 2004 Die Kirschblüte, seit Oktober regionale Ergänzungswährung in Witzenhausen, soll sich ausbreiten können. Im Sinne einer Stärkung der Region soll der Magistrat eine Ausweitung auf den gesamten Altkreis Witzenhausen prüfen.
Regiogeld EINE NEUE WÄHRUNG BLÜHT AUF Agenda 21 Nachrichten aus dem Bergischen Städtedreieck - 2. Halbjahr 2004 Der Kreislauf des Regiogeldes lässt sich an Frau A. kauft ein Solinger Messerset für H., die Besitzerin entlohnt damit ihre Mitarbeiterin, damit einkaufen geht. Der Regionalladen Pur Metzgerei H., die die zuliefernden Landwirte beim Bäcker L., dieser lässt sich ein neues (Der Bericht steht auf Seite 4 der Ausgabe -PDF-Format)
RP-Online - 09. Dezember 2004
Feuer und Urstromtaler am Olven 1 Olvenstedt - 09. Dezember 2004 Frank
Jansky aus Güsen (Jerichower Land) hatte ebenfalls
einen Stand aufgebaut im Ladenlokal am Olven 1 (das
sonst zurzeit leer stehende Geschäft wurde vom
Insolvenzverwalter der Geschäftszeile kostenfrei
zur Verfügung gestellt). Rechtsanwalt Jansky hatte
aber nichts zu verkaufen, sondern brachte
Urstromtaler unters Volk. Im Oktober brachten Jansky
und seine Mitstreiter von der Regionalwährungsinitiative
Sachsen-Anhalt das Regionalgeld erstmals in Umlauf.
Inzwischen ist es an mehr als 40 Stellen in rund 20
Städten und Gemeinden anerkanntes Zahlungsmittel.
Erste Hallertauer-Gutscheine sind bereits im Umlauf Pfaffenhofener Anzeiger - 08. Dezember 2004 Am 25. November gingen die ersten Hallertauer-Gutscheine in Umlauf: Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Vereins "Hallertauer REGIOnal-Verein für nachhaltiges Wirtschaften" zahlte Marita Prechter, Betreiberin eines Schreibwarengeschäftes, das auch HALLERTAUER akzeptiert, im "Pfaffelbräu" ihre Zeche mit dem Regionalgeld HALLERTAUER.
Eco-World - 08. Dezember 2004 Damit das dank der Windernte verdiente Geld nicht wieder im Weltmarkt verschwindet und die falschen Projekte und Konzerne finanziert, sollte man es möglichst in seiner Heimatregion und für Produkte aus der Region ausgeben. Das haben immer mehr Menschen rund um den Globus begriffen, auch in Bayern. Das so genannte Regiogeld, das deutschlandweit im Aufwind ist, hilft hierbei.
Eigene Währung für Hildesheim? HAZ - 07. Dezember 2004 Jens Gehring will kein Land erobern, sondern Regionen. Und vor allem den Verstand und das Portemonnaie der Menschen, die darin leben. Sein ehrgeiziges Ziel: eine eigene Währung für Stadt und Region Hildesheim etablieren, parallel zum Euro. "Hildesheim ist reif", sagt der studierte Holzbau-Ingenieur und Hobby-Volkswirt. Die Stadt habe eine "gute Größe". Und sie hat eine Volkshochschule. Dort sucht Gehring per Kursangebot nach Mitstreitern.
Wenn
das GIEld im Kasten klingt "Wir
akzeptieren GIEld", prangt ab dem 1. Dezember
auf so mancher Ladentür der Marktgemeinde. Gemeint
sind die eigens gedruckten, fortlaufend nummerierten
Wertgutscheine in Höhe von fünf Euro. Der
Gewerbeverein Projekt Giebelstadt hat sich diese
Gutschein-Aktion ausgedacht, mit der der Euro in der
Gemeinde gehalten werden soll.
Erste Hallertauer-Gutscheine im Umlauf Pfaffenhofener Kurier - 03. Dezember 2004 Schon in den ersten Tagen wurden einige hundert Hallertauer umgetauscht und in den sie akzeptierenden Geschäften ausgegeben.
Offenburger Tageblatt - 02. Dezember 2004 Mit einer Informationsveranstaltung konstituierte sich das Sozialforum Ortenau auf Kreisebene. Die Teilnehmer regten die Sanierung des Billet`schen Schlösschens durch Erwerbslose an. Ein Ziel für das kommende Jahr: Mit der Regionalwährung »Ortenauer« das örtliche Gewerbe ankurbeln.
Kölnische Rundschau - 01. Dezember 2004 Regionale Wirtschaftsförderung ist das Ziel, das sich der neu gegründete Verein „Rheinischer Markt - Regional“ gesetzt hat. Acht Gründungsmitglieder hoben kürzlich den Verein für nachhaltiges Wirtschaften aus der Taufe. An seiner Spitze steht ein Vorstandsteam, dem Wolfgang Dietzel, Heike Ehrhorn und Heidi Loos angehören. Der Verein will am heutigen Dienstag ab 20 Uhr in Benroth, Hofwiese 3, über die Vereinsziele und die Regionalwährung, die „Bergische Mark“, informieren. Anmeldungen unter (0 22 95) 90 23 83.
Pressemeldungen/News
Salzkammergut-Internetzeitung - 30. November 2004 In einem wunderschönen Dunkelrot präsentiert sich der „Bad Ischl Gutschein“, der ab 1. Dezember 2004 im „Marktl“ in Umlauf gehen wird. Erhältlich ist der Gutschein bei allen Ischler Banken sowie bei den Tourismusstellen. Der Gutschein hat einen Wert von 10 Euro und ist bei allen Mitgliedsbetrieben des Wirtschaftsforums (erkennbar am „wir“-Logo) und bei allen Betrieben in Bad Ischl und Pfandl, die den Gutschein akzeptieren, einlösbar. Mit dieser Geschenkmöglichkeit stellt das Stadtmarketing Bad Ischl eine weitere Aktion vor, um das Einkaufen in Bad Ischl noch attraktiver zu machen und den Kaufkraftabfluss einzudämmen.
Kölnische Rundschau - 30. November 2004 Regionale Wirtschaftsförderung ist das Ziel, das sich der neu gegründete Verein „Rheinischer Markt - Regional“ gesetzt hat. Acht Gründungsmitglieder hoben kürzlich den Verein für nachhaltiges Wirtschaften aus der Taufe. An seiner Spitze steht ein Vorstandsteam, dem Wolfgang Dietzel, Heike Ehrhorn und Heidi Loos angehören. Der Verein will am heutigen Dienstag ab 20 Uhr in Benroth, Hofwiese 3, über die Vereinsziele und die Regionalwährung, die „Bergische Mark“, informieren. Anmeldungen unter (0 22 95) 90 23 83.
Geld muß rosten - Von Freigeld-Experimenten und Geldbeschaffungsmaßnahmen Scheinschlag/Berliner Stadtzeitung - 25. November 2004 „Regiogeld soll nicht das gesetzliche Zahlungsmittel ersetzen, sondern ergänzen", sagen die Initiatoren etwa des „Berliner" und erfüllen damit den Tatbestand eines Stifters von sogenannten Komplementärwährungen. Die Zahl der Komplementärwährungen unter ihnen nicht nur Regiogeld, sondern auch die Verrechnungssysteme der Tauschringe steigt rasant: 1990 gab es weltweit nurmehr ca. 100 von ihnen, im vorigen Jahr waren es geschätzte 4000.
Baptisttaler - Die Regiowährung für Gröbenzell Groebenzell.info - 20. November 2004 Vorbild
- Das Projekt Baptisttaler lehnt sich in vielen
Punkten an die erfolgreiche Einführung der Regiowährung
Chiemgauer (Info unter www.chiemgauer.info)
im Grossraum Rosenheim an.
Globale Probleme vor Ort lösen Südostbayerische Rundschau - 13. November 2004 Bestens besucht war das erste Forum "Nachhaltigkeit" im Berchtesgadener Land, das der Ainringer Verein "Star e.V" unter der Leitung von Franz Galler in Mitterfelden organisierte. In der schön und recht aufwändig dekorierten Mehrzweckhalle stellten über 20 regionale Initiativen, Vereine und Verbände ihre Aktivitäten zum Thema "Nachhaltigkeit" vor. Die Informationsstände erfreuten sich den ganzen Tag guter Nachfrage.
Den Weihnachtseinkauf in Teisendorf attraktiv machen Traunsteiner Tagblatt - 13. November 2004 Franz Galler stellte die Idee der Regionalwährung Sterntaler vor. Ziel ist es, durch räumlich begrenzte Gültigkeit und einen beschleunigten Umsatz bei den heimischen Gewerbebetrieben die Wertschöpfung in der Region zu stärken. Überschüsse, die sich aus dem Wertverlust des Sterntalers ergeben, kommen gemeinnützigen Projekten zugute und sollen sich so zusätzlich stabilisierend auf die Region auswirken. Die Nachteile, die sich aus dem Wertverlust und zusätzlichen administrativem Aufwand ergäben, würden durch die besseren Vermarktungsmöglichkeiten bei weitem wieder wett gemacht, glaubt Galler.
Regio-Geld-Initiative gründet sich Schwäbisches Tagblatt - 09. November 2004 Die Regiogeldinitiative Freudenstadt will ein vergleichbares System (die „Blüte“) einführen. Der erste Schritt ist die Gründung eines eingetragenen Vereins. Die Gründungsversammlung des künftigen Vereins Regionalgeldinitiative e.V. findet am Donnerstag, 18. November, um 20 Uhr in Betzweiler-Wälde, Roter Weg 16, statt. Interessenten sind eingeladen. ecoreporter - 08. November 2004 2005 will die GLS Akademie eine Wochenendveranstaltung zum Thema neue Entwicklungen im Bereich Regiogeld anbieten. Detailangaben zu den aktuellen Seminaren finden sich bei www.gls-akademie.de oder Tel.: 0234 - 5797-126
Die Regionalwährung »Chiemgauer« will ein Umdenken bei den Bürgern fördern Traunsteiner Tagblatt - 05. November 2004 Seit Juli hat Christine Steindlmüller, Schuhhändlerin in Grassau, rund 4000 Euro in die Regionalwährung »Chiemgauer« umgetauscht und somit einem der zwei begünstigten Vereine in Grassau bereits eine Spende von 80 Euro gesichert. »Es sind immer mehr, die ihr Geld in Chiemgauer getauscht haben wollen«, hat die Unternehmerin festgestellt »und es zahlen auch immer mehr Kunden mit der Regionalwährung.«
Regionalisierung als Zukunftschance suedostbayerische-rundschau - 05. November 2004 Deutschlandweit haben sich seit dem Jahr 2001 etwa 25 regionale Geldinitiativen etabliert, über 50 stehen in den Startlöchern. Mit dem "Chiemgauer" und dem "Sterntaler" kann man Südostbayern schon fast als Regionalgeld-Hochburg bezeichnen. Hier erweisen sich Chiemgau und Rupertiwinkel als Trendsetter, was überregionalen Medien nicht verborgen bleibt.
Regionalgeld als Zweitwährung fördert den Umsatz Flur und Furche - 01. November 2004 Christine und Caspar Gasteiger, direktvermarktende Mutterkuhhalter aus Tinning bei Rosenheim, verrechnen bereits bis zu 10% ihres Umsatzes in "Chiemgauer". Das eingenommene Regionalgeld verwenden sie anschließend für ihre persönlichen Ausgaben.
Mit Regionalwährungen zu nachhaltigem Wohlstand Der Nordstern - 01. November 2004 Technisch
gesehen wären wir heute in der Lage, uns einen
Menschheitstraum zu erfüllen, jedem Menschen auf dieser
Welt alles was er/sie zum Leben braucht zur Verfügung zu
stellen und die unangenehmsten Arbeiten von Maschinen
erledigen zu lassen. Was fehlt ist das Geld.
Pressemeldungen/News
Thema der Tagung war "Natur-Kultur-Leben". südostbayerische-rundschau - 28. Oktober 2004 Unter anderem plädierten die Referenten schließlich noch für Regionalwährungen, von denen es weltweit über 2.000 gebe. Neben dem "Pinzgauer", dem "Taurisker", dem "Chiemgauer" könnte in Oberndorf ein "Kohrgeld" eingeführt werden. Die beiden Referenten stellten aber auch klar, dass sie nicht für eine "Kirchturmpolitik" plädieren wollten. Jede Region habe ihre Chance. Die
Währung der Regional-Player Konkurrenz belebt das Geschäft - in diesem Fall das regionale: Mit einer Gutschein-Währung wollen die Mitglieder des "Justus"-Bündnisses eine Alternative zum Zahlungsmittel Euro etablieren. Das im Januar startende Tauschmittel-Projekt soll in erster Linie regionale Handels- und Wirtschaftsstrukturen anregen.
HNA - 23. Oktober 2004 „Ich
habe noch nie so viele Stadtpolitiker gesehen, die
hinter dem Regiogeld stehen und bereit sind, neue
Wege zu gehen." Es sei etwas besonderes, dass
PoIitiker so offen seien,. sagte Professor Dr.
Margrit Kennedy am Donnerstagabend auf der Bürgerversammlung
im Bürgerhaus.
Witzenhausens Stadtverordnetenvorsteher Joachim
Tappe hatte eingeladen, um über das Thema ,,Chancen
der heimischen Wirtschaftsförderung durch das
Regiogeld Kirschblüte" zu sprechen.
Chiemsee-Agenda in Übersee: Schwerpunktthemen sind Energie, Verkehr und Wirtschaft Traunsteiner Tagblatt - 23. Oktober 2004 Der Arbeitskreis Wirtschaft unterstütze die Regionalwährung »Chiemgauer«. Mit dieser Idee habe man den ersten Preis des bundesweiten Agenda 21 Wettbewerbs, der mit 5000 Euro dotiert war, gewonnen. Der Chiemgauer sei keine Konkurrenz zum Euro. Vielmehr solle er durch regionale Wirtschaftskreisläufe die heimische Wirtschaft stärken, erklärte sie. Es seien schon 20 000 Chiemgauer im Umlauf und über 150 Geschäfte in der Region nehmen das Regionalgeld an.
STAR – Verein für organisierte Nachbarschaftshilfe e.V.
«Urstromtaler» soll zweite Währung neben Euro sein Große Supermarktketten zum Beispiel könnten Brötchen von jenseits der Landesgrenzen einkaufen - dabei bleibe aber der kleine Bäcker um die Ecke auf der Strecke. Der Urstromtaler soll dafür sorgen, dass ausgegebenes Geld nicht aus dem Land abfließt. "Der Euro kommt an die Leine", sagt Jansky. Seit
zehn Tagen kursieren die Kirschblüten - eine
regionale Ergänzungswährung. Der Handel sieht sie
bisweilen skeptisch. Darüber sprachen wir mit
Hubertus Erner, Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft
Handel und Gewerbe.
Schriftenreihe für Friedensarbeit im Landkreis Bad Tölz -Wolfratshausen e.V. - 17. Oktober 2004 Eine Einführung in Regiogeld / PDF-Dokument (1,7 MB) Regionale Gestaltungsmöglichkeiten
Kettenreaktion durch "Sterntaler" südostbayerische-rundschau - 16. Oktober 2004 Deutschlandweit haben sich seit dem Jahr 2001 circa 25 regionale Geldinitiativen etabliert. Ebenso viele stehen in den Startlöchern. Mit dem "Chiemgauer" in Traunstein und dem Ainringer "Sterntaler" kann man Südostoberbayern fast schon als Regionalgeld-Hochburg betrachten. Hier erweisen sich Rupertiwinkel und Chiemgau schon beinahe als Trendsetter mit einer derzeit außergewöhnlich hohen Präsenz in allen Medien. Die Vermarktungsaktivitäten der Regionalwährungs-Initiatoren sind kaum zu übersehen.
Frankfurter
Rundschau -
15. Oktober 2004 Geld
soll wieder stärker Tauschmittel werden – und
weniger als Spekulationsobjekt durch das globale
Finanzsystem vagabundieren. Es kann zum Konsum
anreizen und dabei die Wirtschaftskraft vor Ort stärken
– regionale Alternativwährungen, die regelmäßig
an Wert verlieren, machen es möglich.
Urstromtaler als regionales Tauschmittel vorgesehen Das Ziel von Frank Jansky und seinen Mitstreitern ist klar: "Wir müssen dem Geld die Funktion eines Tauschmittels zurückgeben", sagt der Rechtsanwalt aus Güsen, der mit Gleichgesinnten eine Regionalwährungsinitiative Sachsen-Anhalt gegründet hat.
Obersuhl - 12. Oktober 2004 In Bebra plant die Handels- und Gewerbevereinigung laut HNA den Biber-Taler. Damit soll die Wirtschaft in der Region gefördert werden. Auch in Wildeck könnte das Regiogeld bald gelten.
Ab November soll es die alternative Währung in Bebra geben. Auch in Rotenburg, Alheim und Wildeck könnte das Regiogeld eingeführt werden. Mehr dazu bei HNA.de. Mehr über Regiogeld ist zu erfahren beim Regionetzwerk. Für ein anderes Geld setzt sich auch die INWO ein. Sie macht einen kleinen Systemfehler für große Probleme wie Massenarbeitslosigkeit, Sozialabbau und Umweltzerstörung verantwortlich.
Der "Chiemgauer" ist schon im Umlauf! südostbayerische-rundschau - 12. Oktober 2004 Zwar liegt ihr Dorf im Rupertiwinkel, trotzdem wollten sich die Fridolfinger doch auch einmal über die neue Regionalwährung "Chiemgauer" informieren, die in Presse und Fernsehen seit geraumer Zeit auf große Aufmerksamkeit stößt. Aus diesem Grund luden der Pfarrgemeinderat, der Agenda-21-Arbeitskreis "Wirtschaft und Verkehr" und der Gewerbeverein Fridolfing zu einem Vortrag ins Pfarrheim. «Berliner» macht Euro Konkurrenz www.20-cent - 04. Oktober 2004 In mehr als 30 Geschäften im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg soll in wenigen Tagen der Berliner als Zahlungsmittel akzeptiert werden. Er kann gegen den Euro im Verhältnis 1 : 1 getauscht werden. Geplant ist die Ausgabe von orangefarbenen Einer-, blauen Fünfer- und grünen Zehner-Scheinen. Münzen gibt es nicht.
Am Sonntag war Start für eine neue Währung Naumburger Tageblatt - 03. Oktober 2004 In Sachsen-Anhalt kann künftig bei ausgewählten Unternehmen und Dienstleistern neben dem Euro auch mit dem «Urstromtaler» bezahlt werden. Start für dieses Projekt war am Sonntag in Hohenseeden (Jerichower Land) beim Tag der Regionen. Etwa 30 Unternehmen und Privatpersonen hätten sich bereits am Sonntag dafür angemeldet, teilte Initiator Frank Jansky mit. Sie können dabei Euro in «Urstromtaler» wechseln oder selbst Leistungen anbieten und sich dafür in «Urstromtalern» bezahlen lassen, hieß es.
Handelsjournal - 03. Oktober 2004 Aus dem Europa der Regionen wird nach und nach eines der Regionalwährungen. Allein in Deutschland stehen 18 Euro-Ergänzungen in den Startlöchern. Das bekannteste und größte Projekt dieser Art ist der „Chiemgauer".
Wormser Zeitung - 01. Oktober 2004 Seit der Euro-Einführung gibt es immer mehr "Nebenwährungen" in Deutschland. Experten schätzen ihre Zahl inzwischen auf rund 50. Die Bundesbank beobachtet das muntere Treiben mit der Komplementärwährung gelassen.
Der Sterntaler … so bleibt die Kaufkraft in der Region Watzmann-Journal - Oktober 2004 Begeistert
ist Rudolf Röhrl, Geschäftsführer der WFG BGL von
der Idee und Umsetzung des „Sterntalers“. Regionale
Kooperationen sind von Haus aus wichtige Förderinstrumente
und so ist die Komplementärwährung ein gutes
Mittel zur Kundenbindung und zum Halten von
Kaufkraft in der Region. Hier wird die
Dienstleistungskette vom Verbraucher über den
Produzenten gewahrt. Innovative
und kreative Menschen, die Ideen haben zur
Steigerung der regionalen Wirtschaftskraft, gepaart
mit Motivation und Engagement sind laut Röhrl äußerst
wichtig für die Zukunft des Berchtesgadener Landes.
So wünscht er dem Sterntaler und damit der Region,
dass dieser verstärkt in vielen Gemeinden des
Berchtesgadener Landes eingesetzt wird.
Pressemeldungen/News
Immer mehr Regionen führen eine eigene Währung ein Goethe-Institut - 28. September 2004 Seit zwei Jahren können die Bremer in ihrer Stadt mit dem Roland auf Einkaufstour gehen. Im Chiemgau bezahlen die Bewohner seit anderthalb Jahren mit dem Chiemgauer, und rings um Heitersheim soll in ein paar Wochen der Sulzbachtaler kursieren. Deutschlandweit entstanden in der jüngeren Vergangenheit zwischen 40 und 50 Initiativen, deren Ziel es ist, eine regional gültige Währung einzuführen, die den Euro ergänzt. Dadurch soll örtliche Kaufkraft gebunden, regionale Wirtschaft gestärkt und Lebensqualität erhalten werden. Regio-Geld:
Taler, Du musst wandern Beim Öko-Markt auf dem Berliner Kollwitzplatz ist kein Euro zu sehen. Auch im Café um die Ecke und im Buchladen spielt unser Geld kaum eine Rolle mehr, erst recht nicht im Yoga- Studio. Im Bezirk Prenzlauer Berg zahlt der Kunde demnächst mit dem «Berliner» - wenn es nach Alexander Woitas geht.
Über Macht und Ohnmacht der Konsumenten Chiemgau online - 27. September 2004 Podiumsdiskussion: Einkauf bei regionalen Herstellern als Antwort auf Globalisierung - "Bauern müssen mehr Geld für Produkte bekommen"
Einkauf bei regionalen Herstellern als Antwort auf die Globalisierung: Traunsteiner Tagblatt - 27. September 2004 Oft ist zu hören, die Globalisierung sei ein Prozess, auf den Politik und Bürger keinen Einfluss hätten. Mit dieser Aussage will sich das neue Aktionsbündnis für verantwortbaren Konsum nicht abfinden und veranstaltete deshalb als erste öffentliche Aktion eine Podiumsdiskussion im Rathaus. Das Bündnis ist ein Zusammenschluss von 19 Organisationen, die der Globalisierung und dem freien Welthandel kritisch gegenüberstehen. Für das Podium gewannen die Veranstalter Teilnehmer, die verschiedene gesellschaftliche und politische Interessen vertreten – ein lebhafter Diskussionsverlauf war somit garantiert
svz-online - 26. September 2004 Einige Regionen flüchteten vor dem neuen Geld: 50 so genannte Komplementärwährungen sind seit der Euro-Einführung in Umlauf gekommen oder in Vorbereitung, schätzt Klaus Starke, der die Initiativen unterstützt. In Bremen gehen schon seit drei Jahren "Roland"-Scheine über ausgewählte Ladentische. Dresdner tragen "Elbtaler" im Geldbeutel, Gießener den "Justus".
Geld, das gegen den Strom fließt Sonntagsblatt Bayern - 26. September 2004 Die Frage, was die Welt im Innersten zusammenhält, ist nicht nur eine fürs stille Kämmerlein, sondern auch eine des verantwortlichen Handelns in der Welt. Das Ökumenische Netz Bayern lud zu einer Tagung und zeigte bemerkenswerte Beispiele auf, global zu denken und lokal zu handeln.
Chiemgauer und Sterntaler - Regionale Währungen auf dem Vormarsch (PDF) Bayerischer Rundfunk - 23. September 2004 Das ist also der "Chiemgauer", diese neue Währung. Er kann mit dem Euro gekauft werden. Mit eingeladen habe ich Julia Kollmannsberger, sie ist Unternehmerin. Eigentlich ist sie, wie ich erfahren habe, Kraftfahrzeuglackiererin, aber jetzt ist sie Unternehmerin und Fachfrau für Schafzucht. Sie hat mit ihrem Mann zusammen den "Regional-Markt" in Prien aufgebaut und eröffnet. Was haben Sie mit dem "Chiemgauer" zu tun?
"Urstrom-Taler" als regionale Währung Volksstimme - 23. September 2004 Wird in Sachsen-Anhalt bald mit Regionalgeld bezahlt? Die Initiatoren einer Tauschwährung im Jerichower Land gaben gestern den Start des "Urstrom-Talers" für den 1. Oktober bekannt - 15 Unternehmen wollen bislang mitmachen - Sie bieten Waren und Dienstleistungen an. Regionalgeld ersetzt nicht den Euro. Es soll als Zweitwährung regionale Wirtschaftskreisläufe unterstützen.
"Urstromtaler" erobert Sachsen-Anhalt mdr - 22. September 2004 Der Rechtsanwalt erhofft sich vom "Urstromtaler" ein größeres Angebot von Produkten aus der Region. Bestehende Arbeitsplätze würden so gesichert. Dazu komme der Vorteil kürzerer Transportwege.
Urstromtaler - Sachsen-Anhalt bekommt Regionalwährung news.yahoo - 22. September 2004 Sachsen-Anhalt bekommt im Oktober eine neue Regionalwährung. Der «Urstromtaler» solle die regionalen Wirtschaftskreisläufe stärken, sagte Mitinitiator Frank Jansky aus Güsen am Mittwoch in Magdeburg. Das Tauschmittel werde nur in Sachsen-Anhalt umlaufen. Zu erhalten sei es zum Beispiel in den Büros des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) im Land.
Nicht alle Kirschblüten sind verblüht Der Verein Kirschblüte Regional bringt in Zusammenarbeit mit der Stadt Witzenhausen die „Kirschblüte“ in Umlauf. Die Währung ergänzt den Euro und ist nur in unserer Region gültig. Sie dient dazu, unserer Stadt, ihren Bürgern, Gewerbetreibenden und Vereinen in wirtschaftlicher, sozialer, kultureller und ökologischer Hinsicht mehr Gestaltungsspielraum zu geben, so die Mitteilung des Vereins.
Endlich wieder eigenes Saar-Geld! Saar-Echo - 22. September 2004 Im
benachbarten Rheinland Pfalz wird es der „Bimbes“
sein, der das Land von Kurt Beck sanieren soll, und
auch in Bayern wird der „Edmund“ das beliebteste
Zahlungsmittel noch vor dem Euro werden.
Auf Einkaufstour mit dem «Roland» - Regionalwährung will Bauern und Händler vor Ort unterstützen news.yahoo - 21. September 2004 Denn vor allem die Zinswirtschaft steht in der Kritik des Bremer Vereins. «Jeder zahlt 35 Prozent seines Gehaltes für Zinsen, auch wenn er selbst gar keine Kredite aufgenommen hat», betont Manfred Dzubiella, der sich mit seiner Amtshof-Buchhandlung in Ottersberg bei Bremen am «Roland»-System beteiligt. Denn für die Produktion einer Ware müssten Maschinen gekauft werden, für die Kredite benötigt würden. «Diese Kosten rechnen die Unternehmer in die Waren-Preise mit ein», sagt Dzubiella.
Einkaufen mit Justus und Roland Deutsche Welle - 19. September 2004 Der
Euro schlummert oft auf Konten - aber da kurbelt er
kaum die Wirtschaft an. Deshalb haben sich Regionen
eigenes Geld geschaffen, das man nicht sparen kann,
sondern ausgeben muss. Und zwar nur bei heimischen Händlern.
Regiogeld-Initiativen lassen Kassen klingen ND - 17. September 2004 In den letzten Monaten erlebten Regionalgeldinitiativen, die bis dato ein eher verschwiegenes Dasein geführt haben, einen enormen Aufwärtstrend. In vielen Regionen Deutschlands haben sich Zweitwährungen etabliert, die zu mehr Arbeit und sozialem Wohlstand verhelfen sollen.
«Chiemgauer» sogar in Fernost bekannt ovb-online - 14. September 2004 Die
neue Regionalwährung stößt sogar in Fernost auf
Interesse: Eine siebenköpfige Delegation aus Japan
hat sich in Prien über den «Chiemgauer»
informiert.
Alles ein Euro - NRWs Innenstädte im Ausverkauf wdr5 - 12. September 2004 Sendemanuskript im PDF-Format. Mit im Gespräch die Initiatoren des RegioGelde 'Justus': Stephan Schütze und Stefan Haarhoff.
„Rheingold“ startet am 1. Januar 2005 als regionale Zweitwährung In der ganzen Europäischen Union wird seit dem 1. Januar 2002 mit Euro gezahlt. In der ganzen? Nein! In einigen deutschen Städten und Kreisen werden seit einiger Zeit zusätzlich zum Euro auch regionale Währungen benutzt. Neben dem „Roland“ aus Bremen und den bayrischen „Chiemgauern“ und „Sterntalern“ wird es ab dem 1. Januar 2005 auch in Düsseldorf sogenanntes Regiogeld geben. Für einen Euro bekommen Düsseldorfer zwei „Rheingold“, mit denen bei teilnehmenden Geschäften und Dienstleistern gezahlt werden kann.
Regionalgeld - Fixe Idee oder echte Alternative zur Globalisierung? plusminus - 07. September 2004 Die
meisten Verbraucher haben sich mehr oder weniger mühsam
an den Euro gewöhnt, da gibt es in manchen Regionen
plötzlich eine ganz neue Währung: so genanntes
Regionalgeld. Es ist nicht offiziell von der
Bundesbank oder der EZB herausgegeben, sondern von
den Bürgern selbst.
"Chiemgauer" auch in Grassau gültig OVB-Online - 07. September 2004 Die
alternative Währung «Chiemgauer», die unter
anderem in Prien und Traunstein als Zahlungsmittel
akzeptiert wird, soll auch im Achental Fuß fassen.
Wie man an den «Chiemgauer» kommt und welche
Vorteile er hat, wird am Donnerstag, 9. September,
um 19.30 Uhr im Gasthof «Hansbäck» der Priener
Initiator Christian Gelleri erklären.
Junge Union fordert „Schützen-Taler“ als kommunale Zweitwährung www.ju-neuss - 03. September 2004 Die Junge Union (JU) fordert für Neuss eine kommunale Zweitwährung. Offensichtlich handelt es sich hierbei nicht um einen Scherz, wie JU-Vorsitzender Sven Schümann erläutert: “Viele andere Städte oder sogar Stadtteile von Großstädten in Deutschland haben bereits eine Zweitwährung eingeführt.“ Das Geld, das dort in der Regel von Gemeinnützigen Vereinen hergestellt wird, dient der Stärkung der heimischen Wirtschaft.
Berliner sind endlich was wert CONTRASTE - September 2004 Ab September soll es in Prenzlauer Berg eine neue Waehrung geben: den "Berliner". Er soll die kleinen Laeden vor Ort staerken, die das Geld akzeptieren. Das Projekt wird aus Lottomitteln gefoerdert.
Pressemeldungen/News
stern - 29. August 2004 Sie heißen "Kann was", "Justus", "Roland" oder "Chiemgauer": In einigen Teilen Deutschlands kann man mittlerweile mit Regionalgeld bezahlen. Der örtlichen Wirtschaft hilft's.
Der Trend geht zur Zweitwährung wams - 29. August 2004 Konkurrenz für den Euro: In Duisburg und Siegen wird die Einführung von Alternativgeld vorbereitet. Das soll die Regionen stärken
Diözese führt „Donautaler“ ein pnp - 27. August 2004 „Der Donautaler wird der ostbayerischen Wirtschaft helfen, sich selbst zu helfen.“ Diakon Dieter Stucka und sein wissenschaftlicher Mitarbeiter Richard Wagner glauben fest an den Erfolg ihres Projekts.
news.yahoo - 27. August 2004 Etwa eine Hand voll Regionalwährungen gibt es derzeit in Deutschland. «Den Anfang hat im September 2002 der Bremer 'Roland' gemacht», erzählt Gelleri. Lokale Währungen gegen örtliche Wirtschaftsflaute bbv-net - 26. August 2004 Ob "Justus", "Roland" oder "Chiemgauer", alle drei Währungen haben Gemeinsamkeiten: Sie lassen sich tatsächlich in Waren umsetzen und sollen überdies die örtliche Wirtschaft ankurbeln. Und das Wichtigste: Es könnte gar funktionieren.
Frankfurter Rundschau - 11. August 2004 Justus
statt Euro: Mit einer eigenen regionalen Währung
wollen rund 50 Gießener Geschäftsleute die lokale
Wirtschaft ankurbeln. Auch im nordhessischen
Witzenhausen soll im Oktober die Kirschblüte als
Zahlungsmittel neben dem Euro Einzug halten.
„Kann Was“ soll Wirtschaft ankurbeln Eckerfoerdern-Zeitung - 09. August 2004 Die Idee ist nicht ganz neu, und dennoch steckt sie in den Kinderschuhen: Seit Anfang des Jahres macht der Verein „Regionalgeld Schleswig-Holstein“ ernst und wirbt für die neue regionale Währung „Kann Was“.
In immer mehr Portemonnaies finden sich Rolands oder Hamburger Elbtaler Der Euro bekommt Konkurrenz - Kommunen entwickeln ihre eigene Zweit-Währung - Anschub für die regionale Wirtschaft.
Das Geld der Anti-Globalisierer Die Zeit - 05. August 2004 Gleiche Währung für alle? Von wegen. In rund 50 Regionen Deutschlands kann man mit lokalen Scheinen bezahlen. Mit diesem Alternativgeld kurbeln Unternehmer und Einwohner die heimische Wirtschaft an.
Pressemeldungen/News
Sterntaler gegen die Resignation Publik-Forum
- 23. Juli 2004
DIE ZEIT - 29. Juli 2004 Radibor ist eine klitzekleine Stadt in Sachsen, am Rande der Republik. Sonja, die Tochter des Bürgermeisters, hat die rettende Idee: Geld mit Haltbarkeitsdatum. (Siehe letzter Absatz: 6. Massnahme: Das Geldwunder von Radibor) Bochum
Total lockt Gäste mit eigener Währung
SCHWABEN-TALER erfordert viel Überzeugungsarbeit Schwäbische Zeitung - 18. Juli 2004 Den Geschäftsleuten blieben noch zu viele Fragen offen, etwa: Brauche ich zwei Kassen? Ist die Zweitwährung fälschungssicher?
Schwaben-Taler erfordert viel Überzeugungsarbeit SZOnline - 17. Juli 2004 In einem Vortrag stellte Peter Baer vom Agenda-Arbeitskreis "Jugend und Soziales" die Idee einer Zweitwährung mit dem Namen Schwaben-Taler vor. Einige Einzelhändler zeigten sich in der Diskussion skeptisch gegenüber diesem Vorhaben.
CHIEMGAUER konkurriert mit dem Euro Kölnische Rundschau - 17. Juli 2004 Der Name ist etwas sperrig, doch der Zweck ganz simpel: Immer mehr Regionen führen so genannte „Komplementärwährungen“ parallel zum allgemein gültigen Zahlungsmittel wie den Euro ein.
Schwäbische Zeitung - 15. Juli 2004 Herr Baer, warum brauchen wir mit dem Schwaben-Taler eine zweite Währung?
Drei Kirschblüten für zehn Brötchen FAZ.NET
- 11. Juli 2004
Mit
Rudolf Steiner gegen den Teuro Pressemeldungen/News Juni 2004 Chiemsee: Großer Erfolg für Regionalwährung Chiemsee Online - 26. Juni 2004 Der "Chiemgauer": Abwasser- und Umweltverband Chiemsee gewann 5000--Preis des Landesamts für Umweltschutz
Maerkische Allgemeine - 22. Juni 2004 Für
Werner Zimmermann ist das Ende der Fahnenstange noch
nicht erreicht. Nach seiner Ansicht wird es in
Deutschland wirtschaftlich noch viel schlimmer
kommen. Deshalb üben der Drogist und seine Frau,
eine promovierte Biologin und Ernährungswissenschaftlerin,
schon einmal, wie es sich bescheiden leben lässt:
weniger Wohnraum, kleinere Autos, weniger Konsum.
Und Werner Zimmermann kauft beim Bauern um die Ecke.
Er setzt der Globalisierung etwas entgegen - sein
Motto lautet: zurück in die Region.
Sportverein tauscht jetzt "Chiemgauer" Der
Turn- und Sportverein Rimsting ist dem Chiemgauer
Gutschein-Netzwerk beigetreten. «Wir wollen mit dem
"Chiemgauer" die Jugendarbeit in unserem
Verein fördern», erklärt der Kassier des Vereins,
Thomas Schuster.
Klein
Geld
Tausche
"Berliner" gegen Euro So
schnell sprießen die Preussen nicht Mit
Joachims-Taler statt Euro Brot kaufen Humonde 1/2004 - Juni 2004 Regionale Sparkasse plant regionales Geld Erstmals beschäftigt sich ein deutsches Geldinstitut öffentlich mit dem Thema Regiogeld.
Humonde 1/2004 - Juni 2004 Globalisierung gestalten Von der Notwendigkeit regionaler Selbstverwaltung
Humonde 1/2004 - Juni 2004 Den Berlinern der Berliner Berlin, siebenhundert Kilometer von Prien entfernt, viel mehr Einwohner, kein Kurort, keine Alpen, aber viele Seen und Sehenswürdigkeiten und allerhand Attraktionen. Im Herbst kommt eine weitere hinzu: der Berliner, eine Komplementärwährung für den Kiez, wie der Stadtteil Prenzlauer Berg auch heißt.
Humonde 1/2004 - Juni 2004 Den Chiemgauern der Chiemgauer Seit einem Jahr gibt es dort eine weitere Attraktion: Den Chiemgauer, eine Komplementärwährung für den Chiemgau.
Pressemiteilung - 01. Juni 2004 Beim UMWELTFESTIVAL der GRÜNEN LIGA am 6. Juni 2004 Unter den Linden kann erstmalig mit der Regionalwährung "Berliner" bezahlt werden. Traunstein:
Statt Euro Chiemgauer Pressemeldungen/News ( Stand: Mai 2004 )
rm/Regionalmagazine - 28. Mai 2004
VON
MARTIN KUGLER (Die Presse) 24.05.2004 Schwäbische Zeitung - 22. Mai 2004 Die Agenda-Arbeitsgruppe "Jugend und Soziales" möchte einen Schwaben-Taler als Regiowährung. Man darf gespannt sein, ob die Idee zünden wird.
Die Butterbrezel für 0,75 Schwaben-Taler Schwäbische Zeitung - 22. Mai 2004 In Laupheim soll es nach dem Willen der Agenda-Arbeitsgruppe "Jugend und Soziales" schon bald zwei Währungen geben: Den Euro und den Schwaben-Taler. Sinn und Zweck dieser Zweitwährung: Die Laupheimer sollen regional einkaufen und die heimische Wirtschaft stärken. Berliner"
macht Euro Konkurrenz Das
kostet fünf Kirschblüten
Regionales
Geld für ein Europa der Regionen
Komplementäre Regionalwährungen - Das Geld der Zukunft? Albmagazin - 01. Mai 2004 Deutschland im Mai 2004. In vielen Regionen ist zu beobachten, dass große Handels- und Dienstleistungsketten zunehmend die Existenz und Vielfalt von kleinen Einzelhändlern und Dienstleistern zerstören. Überregionale Massenprodukte erschweren durch Preisdruck regionalen Anbietern den Absatz. Komplementäre Tauschmittel oder „Regionalgelder“ erleben gleichzeitig einen Gründungsboom. Könnte auch im oberschwäbischen ein „Hohenzoller“ zu einer Belebung der Wirtschaft führen? - Ein Situationsbericht über die Regiogeldinitiativen in Deutschland.
Pressemeldungen/News ( Stand: April 2004 )
Pressemeldungen/News ( Stand: März 2004 ) die Drei - März 2004 Gespräch mit Christian Gelleri, dem ›Erfinder‹ des Chiemgauers
Pressemeldungen/News ( Stand: Januar 2004 )
"Kann Was" oder das Geld als reines Tauschmittel Kieler Nachrichten - 21. Januar 2004 Auf seinen "Kann Was" gibt es keine Zinsen. Wer dieses Geld spart, macht keine Gewinne, ganz im Gegenteil: Je länger man einen Schein behält, desto weniger wird er wert. Beispiel: Einen 20 Kann-Was-Schein bekommt man für 20 Euro. Damit man ihn benutzen kann, muss zusätzlich noch eine Gebrauchsgebühr von 12 Prozent (2,40 Euro) gezahlt werden, die Monat für Monat verfällt. Im Januar kann man also für einen Gegenwert von 22,40 Euro Waren und Dienstleistungen kaufen. Im Februar für 22,2o Euro und im Dezember nur noch für 20,20 Euro. Zum Jahreswechsel hat der Schein dann einen Gegenwert von 20 Euro. Damit er im folgenden Jahr weiter benutzt werden kann, werden wieder 12 Prozent Gebrauchsgebühr fällig. "So ist sichergestellt, dass das Geld schnell wieder ausgegeben wird." erklärt Scheppke die Idee der Umlaufsicherung, die den Umsatz in der Region ankurbeln soll.
Euro ist "out", Chiemgauer ist "in" BR-Online.de - 16. Januar 2004 In der Waldorfschule in Prien werden eifrig Geldscheine gedruckt. Allerdings keine Euros, sonst kämen die Schüler ganz schnell hinter Gittern, sondern so genannte "Chiemgauer". Das sind Gutscheine, die bares Geld wert sind.
Regio ergänzet Euro - Ein neuer Weg zu nachhaltigem Wohlstand (25 Seiten PDF-Format) Wir leben in einer schwierigen Zeit: Auf der einen Seite Millionen Arbeitslose, auf der anderen Seite Millionen Aufgaben, die darauf warten, angepackt zu werden. Was fehlt, um beides zusammenzubringen, ist das Geld. In Deutschland gibt es Tausende von Menschen, die kreative Ideen haben, wie unsere Umweltprobleme gelöst und unsere sozialen Einrichtungen verbessert werden könnten. Was fehlt ist das Geld. Technisch gesehen wären wir heute in der Lage, uns einen Menschheitstraum zu erfüllen, jedem Menschen auf dieser Welt alles was er/sie zum Leben braucht zur Verfügung zu stellen und die unangenehmsten Arbeiten von Maschinen erledigen zu lassen. Was fehlt ist das Geld. Doch was ist Geld anderes als eine Vereinbarung unter Menschen ein bestimmtes Medium, sei es Papierscheine, Münzen, in manchen Teilen der Welt Muscheln, im Krieg Zigaretten, als Tauschmittel zu akzeptieren und zu verwenden? Haben wir uns womöglich mit unserem eingefahrenen Geldverständnis in ein Denkgefängnis verirrt? Sieht man etwas genauer hin, so fehlt uns ja auch gar nicht am Geld. Geld gibt es tatsächlich in Hülle und Fülle, woran es tatsächlich mangelt, ist eine gerechte Verteilung des Geldes, und damit eine gerechte Verteilung des Zugangs zu den Ressourcen dieser Welt.
| ||||||||||||||